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Die Kokosnuss – eine vielseitige Frucht

Dieser kleine Alleskönner hat sich zu einem meiner absoluten Lieblinge entwickelt. Und ja, ihr habt ganz richtig gelesen, obwohl der Name einen auf eine falsche Fährte lockt, gehört die Kokosnuss zu den Steinfrüchten. Sie wächst auf Palmen und wächst nur in den feuchtwarmen Tropen. Unsere Region wäre ihr viel zu kalt und wechselhaft, da sie auch äußerst Frostempfindlich ist. Inzwischen deckt sie 8% des weltweiten Bedarfes an Pflanzenöl ab.

Die Kokosnuss ist äußerst gesund und vielseitig, gerade Kokosöl gilt sehr gut verträglich für den menschlichen Körper gilt.

Hier mal ein paar Fakten:

Auf 100 g Kokosnuss Fruchtfleisch kommen ca.

  • 354 kcal
  • 36 g Fett
  • 4,8 g Zucker
  • 45 g Wasser
  • 9 g Ballaststoffe
  • 4 g Eiweiß

Es gilt inzwischen als nachgewiesen, das der regelmäßige Verzehr sich positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Krankheiten wie Demenz, Diabetes und Cholesterin können verhindert bzw. verringert werden. Und auch bei Neurodermitis oder Pilzinfektionen empfiehlt sich die Verwendung des Öls als Lotion. Auch die Verwendung als Gesichtscreme ist gerade für Frauen empfohlen, da sowohl Akne im jüngeren Alter, als auch Falten für die Damen ab 35 Jahren verhindert werden sollen.

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Die gesamte Frucht, auch die Schale findet Verwendung. Im inneren befindet sich das trinkbare Kokoswasser und das Fruchtfleisch. Die Kokosmilch wird oft mit dem Wasser verwechselt, ensteht jedoch erst wenn man beide Zutaten miteinander püriert.

ABER ACHTUNG: In Europa wird oft Trennmittel und teilweise künstliche Zusätze in die Dosen beigefügt um das Absetzen von dem Fruchtfleisch zu verhindern, wobei dies nicht notwendig wäre. Beim Einkaufen genau schauen, dass keine unnötigen Zusätze beigefügt sind.

Die Kokosnuss findet vor allem Anklang in der Küche, der Pharmaindustrie – für gesundheitliche und kosmetische Zwecke -, als Biokraftstoff und alle Überbleibsel werden gerne als Tierfutter weiter verwertet. Aus den Schalen enstehen zum Beispiel Musikinstrumente, Schmuck, Schnitzereien, Trinkgefäße und aus Fasern Holzkohle.

Ihr seht alles in allem, ein kleines Wunder und für mich auch definitiv ein Superfood.

Bei mir Zuhause gibt es Kokos vor allem in der Küche. Ich brate inzwischen nur noch mit Kokosfett oder Ghee. Zum Kochen kommt Kokosmilch oft zum Einsatz und auch Dinge wie Kokosbutter aufs Brot oder Kokosflocken zum Naschen habe ich zuhause. Kokosmehl ist zum Backen ein super Tipp, gerade für die Zuckerfreien unter uns, da es von Haus aus einen angenehmen, leicht süßlichen Geschmack hat (ähnlich wie Mandelmehl, aber ein bißchen günstiger). Jedoch hier bitte beachten, dass es wesentlich mehr Flüssigkeit benötigt, also nicht eins zu eins mit zum Beispiel Weizenmehl austauschen und auch für Gerichte wie Pfannkuchen eignet es sich, aber die Konsistenz ist ein bißchen anders weil dieses Mehl gröber ist. Ich experemtiere da gern immer ein bißchen.

Aber auch bei rauhen Hautstellen, als Augencreme oder einfach mal als leckerer Lippenbalsam, gerade in der kalten Jahreszeit nutze ich sie gerne.

Generell möchte ich noch darauf hinweisen, dass man am besten kaltgepresstes Bio Kokosnussöl kauft.

Also wenn ihr eurer Gesundheit etwas Gutes tun wollt – sowohl innerlich als auch äußerlich – greift jederzeit zur Kokosnuss.

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